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Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Kreisjagdverband Noerdlingen 15

Allgemein

  • Körperlänge: bis zu 130 cm
  • Schulterhöhe: bis 40 cm
  • Gewicht: bis zu 10 kg
  • Gebiss: 28 Zähne im Milchgebiss und 42 Zähne im Dauergebiss
  • Zuordnung: Familie der Hundeartigen (Canidae)

 

  • Unterliegt dem Jagdrecht
  • Geruchs- und Gehörsinn sind hervorragend ausgebildet
  • Da auch andere Färbungen des Balges möglich sind, wird entsprechend vom Birkfuchs (helles Fell), Kohlfuchs oder Brandfuchs (sehr dunkles Fell) und vom Kreuzfuchs (dunkler Streifen quer zur Schulter und längs des Rückens) gesprochen
  • Feinde: (ausgewachsene Fuchs) außer dem Steinadler keine natürlichen Feinde in Deutschland
  • Obwohl der Fuchs vorne fünf Zehen und hinten nur vier hat, bilden sich im Trittsiegel des Vorderlaufs durch die höher gelegte fünfte Zehe nur vier ab
    - Abdruck ist ovaler als der des Hundes
    - Typisches Fährtenbild ist das Schnüren, das Hintereinandersetzen der Abdrücke auf einer Linie
  • Männliches Tier: Rüde
  • Weibliches Tier: Fähe
  • Geschlechtsreife: ca. 9 Monate (Fähe)
  • Ranzzeit: Januar - Februar (kann die Fähe von Mehreren Rüden gedeckt werden)
  • Tragzeit: ca. 53 Tage
  • drei bis sechs blinde (12–14 Tage), behaarte, im Durchschnitt 80–100g schwere Welpen geworfen
  • Aufzucht erfolgt meistens durch die Fähe allein
Kreisjagdverband Noerdlingen 16

Lebensraum

  • Wälder, Grasland, Äcker und in jüngerer Zeit zunehmend auch Siedlungsgebiete sind unterschiedlich geeignete Lebensräume (keine hohen Ansprüche an Lebensraum)
  • ist ein Kulturfolger
  • die meist umfangreiche Bauanlage besitzt neben der Hauptröhre mehrere Fluchtröhren, die beim Graben anfallende Erde wird zum Ausgang befördert und dort nach allen Seiten verstreut
    - bildet sich ein fächerförmiger Wall um den Eingang
  • nehmen auch einfache Behausungen unter Gartenhäusern, Baumstümpfen oder Felsspalten für die Jungenaufzucht an
  • können alte Baue von Dachsen übernehmen - wenn der Bau groß genug ist, kommt es auch vor, dass Fuchs und Dachs gemeinsam darin wohnen
  • Besetzte Fuchsbauten erkennt man an herumliegenden Beuteresten, dem blanken Sandboden und Fußspuren
  • Lebt jedoch überwiegend außerhalb seines Baus

Nahrung

  • Allesfresser
  • Niederwild, Mäuse, Regenwürmer, Schnecken, Käfer und Obst
  • Während der Aufzucht und durch die zunehmende Besiedlungsdichte ist der Fuchs häufig in Wohngebieten oder auf Höfen anzutreffen ist, wo er den Hausmüll oder Misthaufen nach Fressbarem durchsucht
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